HOME   | FIRMA  | FORUM  | KONTAKT   |  GÄSTEBUCH  | SERVICE  |

Dachbodenausbau



Entgegen der früheren Nutzung des Dachbodens als ungedämmter, luftiger Speicher und Trockenboden, wird heutigentags der Dachboden vorwiegend als Wohnfläche genutzt.
Dadurch muß die Dachkonstruktion jetzt Anforderungen erfüllen, die an eine Außenwand zu stellen sind. Dabei sind die Dachflächen die den Witterungseinflüssen am meisten ausgesetzten Bauteile eines Hauses. Ob Dach oder Wand, es muß gewährleistet sein, daß sich Feuchte nicht dauerhaft einnistet.Anfallende Feuchte muß sicher abgeführt werden. Dabei unterscheidet man durch Dampfdiffusion und Konvektion entstehende Feuchtebelastungen. Bei der Dampfdiffusion wandert Wasser in gasförmiger Konsistens durch ein dort fugenloses Bauteil nach außen. Bei der Konvektion führt ein Luftstrom, der durch Ritze oder Öffnungen nach außen entweicht, die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit mit.
Wird die Luft auf dem Weg nach außen abgekühlt, wird der darin enthaltene Wasserdampf unter Umständen wieder zu Wasser (kondensieren). Dieser Vorgang findet von innen nach außen statt. Der Taupunkt, das ist die Stelle, wo der Wasserdampf wieder zu Wasser wird, liegt, speziell in der kalten Jahreszeit, innerhalb der Dachkonstruktion.
Durch entsprechenden Wandaufbau, kann dieser, den Naturgesetzen folgende Vorgang, so gering gehalten werden, das keine Schädigung der Konstruktion erfolgt oder deren Wärmedämmung entkräftet.

Der Aufbau eines wärmegedämmten Daches hat als "belüftetes" Dach zu erfolgen. Des weiteren muß eine funktionierende Dampfbremse eingebaut sein. Die funktioniert sowohl bei einer Aufsparrendämmung, Zwischensparrendämmung und Untersparrendämmung.

Welche Variante die günstigste, in punkto Dämmwert, Ausführbarkeit, Optik (innen), Bauhöhe und Preis, für Ihr Bauvorhaben ist, sagt Ihnen Ihr Bauplaner oder wir, Ihr Dachdeckermeisterbetrieb.

Luftdichtheit



Zurück

aktualisiert am 08.05.2001
erstellt durch G.Zettl

HOME   | FIRMA  | FORUM  | KONTAKT   |  GÄSTEBUCH  | SERVICE  |